Drama baby!

Die vergangenen zwei „Corona-Jahre“ haben meine Muse tatsächlich schachmatt gesetzt. Meine Emotionen waren quasi durchgehend auf Sparflamme, weil irgendwie das ganze Drumherum ebenfalls auf Sparflamme lief. Durch den äußeren Stillstand blieb auch mein Innenleben still. Ich muss gestehen, es tat mir zeitweise zwar richtig gut, mich mal nicht so getrieben zu fühlen und ein paar Gänge runterzuschalten. Ich kam zur Ruhe. Allerdings war die Ruhe ab einem gewissen Zeitpunkt ein bisschen zu ruhig. Inspiration fehlte in alle Richtungen und der Vergleich mit einem Duracell-Hasen ohne Batterien passte 1a zu meinem derzeitigen Lebensgefühl... Doch dann kam sie, diese eine Begegung im Leben, die einen komplett überrollt und kopfüber ins kalte Wasser schmeißt. Sozusagen eine kurze extreme Kombination aus Adrenalin, Endorphin und Dopamin, kombiniert mit einer dauerhaften Cortisolüberdosis. Heidewitzka sag ich euch, dieser Cocktail hatte es wirklich in sich! Hätte ich aber an diesem etwas zu stark geratenen Cocktail nicht genippt, wäre meine Muse noch immer im festhängenden Dämmerzustand und Pinsel & Co würden weiterhin brach liegen. Scheinbar ist es wirklich so, dass in einem Künstlerleben Dramen einfach existieren müssen.... Die Muse ist nun wach, ich bin auch wieder wach und meine Pinsel wieder Teil meines Lebens. Mein größter Dank gilt dem „Monsieur Baron von Z.“. Dieser hat die verpennte Muse auf eine wilde und extravagente Art und Weise wachgeküsst. Enjoy the smile that is dedicated to you, Mr. Mukini! Happy Birthday!

nepomuk-rickert-zebelin-portrait-by-nina-meyer

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